WEBDESIGN

Die richtige Gestaltung

Die visuelle Wahrnehmung entscheidet zusammen mit dem Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn über die Dinge, die wir – einfach gesagt – mögen oder nicht mögen.
Sie entscheiden zum Beispiel bereits optisch, ob sie eine visuell nicht überzeugende Kantinenmahlzeit oder einen leckeren, bräunlich gebackenen Käsekuchen essen wollen. Und genau so ist es auch mit dem Design im Internet.
Das visuell im Internet Erfasste können Sie nicht zusätzlich riechen, schmecken oder ertasten, somit entscheidet alleine die visuelle Kommunikation, ob Sie sich auf einer Website wohlfühlen.
Ist das der Fall und Sie werden durch die grafische Gestaltung einer Website positiv beeinflusst, können Sie womöglich die Website auch gedanklich riechen, schmecken und ertasten.
Wir können bereits durch etwas visuell Erfasstes an etwas erinnert werden, das uns beispielsweise einen Geruch wahrnehmen lässt, der gar nicht da ist. Dabei greifen wir unbewusst auf unser Unterbewusstsein zurück. Diese Tatsache wird ebenso in der Gestaltung aller Medien genutzt.
Fühlen Sie sich durch eine Website angesprochen, werden Sie höchstwahrscheinlich den direkten Kontakt zum Betreiber und zu seinen Angeboten suchen.
Ihr Webauftritt soll also grafisch überzeugen und zusätzlich den professionellen Transport von Informationen und Corporate Identity an den Nutzer ermöglichen.
Zu einer grafisch überzeugenden Website gehört auch die Benutzerfreundlichkeit. Was bringt schon eine Website, die hammermäßig gut aussieht, jedoch keine Übersicht und Navigation, also unzureichende Usability bietet? Usability berücksichtigt sowohl die Unterstützung diverser Webbrowser, als auch die Anpassung an mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet.

Ich biete Ihnen Benutzerfreundlichkeit auf Ihrer Webseite. Mit einem Content-Management-System (WordPress), können Sie, nach einer kleinen Einführung, spielend leicht Änderungen an Ihrer Webseite vornehmen.

Typografie im Webdesign

Zur grafischen Wiedererkennung eines Unternehmens gehört die Typografie, also die verwendete Schrift. Sie ist ein sich wiederholendes Gestaltungsmerkmal und sollte daher auf Ihrer Website zum Einsatz kommen. Sie sollten nicht nur gleichbleibende Schriftarten sondern auch die Mikrotypografie berücksichtigen.

Das bedeutet, dass die Schrift speziell auf Lesbarkeit optimiert wurde. Ist beispielsweise eine Beschreibung zu Ihrem Angebot zu klein und mit wenig Zeilenabstand dargestellt, hat der potenzielle Kunde Schwierigkeiten beim Lesen und sein Interesse sinkt. Sind alle Ihre Texte jedoch fließend lesbar wie in einem Buch, war wahrscheinlich ein Kommunikationsdesigner mit Affinität zur Typografie am Werk. Ebenfalls sollten alle Ihre Texte von außenstehenden Personen Korrektur gelesen werden, damit sich keine Rechtschreib- und Grammatikfehler einschleichen.
Die Typografie im Web wird noch etwas anders gehandhabt, als die der Printmedien. Im Webdesign ist die Typografie eingeschränkter, trotzdem lässt sich mit etwas Wissen das Beste aus den Texten Ihrer Website herausholen.

Bilder und Medien

Bilder tragen zum Wiedererkennungswert Ihres Unternehmens bei. Denn auch Bilder gehören mit zur Corporate Identity und vermitteln Ihrer Zielgruppe eine gewisse Stimmung. Eine Website mit zum Text abgestimmten Bildern macht den Lesefluss angenehmer und bietet Abwechslung. Die Nutzer sollen Spaß beim visuellen Erfassen einer Website haben. Viele Bilder bedeuten jedoch große Datenmengen, die zum Beispiel Ihren Server zum betreiben der Website überlasten können und zu langen Ladezeiten führen. In den Printmedien verwendet man für abzudruckende Bilder die größte und beste Auflösung, um ein optimales Druckergebnis zu erzielen. Dabei ist es egal, wie groß die Datei am Ende ist. Im Webdesign gilt das genaue Gegenteil. Bilder für Ihre Website sind auf die kleinste Datenmenge zu reduzieren und verlieren dabei weder an Qualität noch Schärfe. Jeder Nutzer, der Ihre Website besucht, muss Ihre Bilder laden. Je größer die Dateien sind, desto länger dauert das vollständige Laden Ihrer Website. Wenn Nutzer von Smartphones auf Ihre Website zugreifen und mit ihren mobilen Datenvolumen die Datenmengen laden, wird dieses schneller verbraucht. Ihre potenziellen Kunden sind über lange Ladezeiten und hohen Verbrauch des meist begrenzten Datenvolumens nicht sehr erfreut.

Der Administrationsbereich

Bei der Entstehung Ihrer Website wird zwischen Inhalt und Form unterschieden.
Texte, Bilder und andere Inhalte werden mit der Auszeichnungssprache HTML eingearbeitet. Die grafische Gestaltung wird in Form eines Stylesheets, einer Formatvorlage oder Template, festgelegt. Das Template bestimmt das gestalterische Grundraster Ihrer Website und gibt Ihrer Website mehr individuelle Funktionen. Ohne das Template wäre Ihre Website lediglich eine einzige geschriebene Spalte, zwar mit Bildern, Links und Absatzformaten, jedoch ohne zusätzliche Funktionen und verschiebbare Positionen.

Ein Template bietet natürlich nicht alle Funktionen und Interaktivitäten, die Sie vielleicht brauchen. Das kann man mit zusätzlichen Technologien wie Plugins erreichen. Bei den clientseitigen Technologien muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Plugins auch von anderen Endgeräten wie Smartphone und Tablet unterstützt werden – das ist nicht immer der Fall.

Sie benötigen also ein gewisses Knowhow, um nicht versehentlich Ihre komplette Website zu crashen.

Tendenzen und Trends

Auch im Webdesign können Sie Trends beobachten. Viele Webdesigner verfolgen verstärkt Trends, um Websiten im Wettbewerb zu halten. Es gibt Merkmale wie Websiten und die dazu passenden Logos aussehen sollten, um den Geschmack der Zeit zu treffen. Diese Trends beziehen sich jedoch nicht immer unbedingt auf die Gestaltung der Website, sondern oft auch auf Technologien.
Einer der größten Trends im Webdesign ist das Responsive Design. Es macht Ihre Website für alle Endgeräte und Bandbreiten zugänglich. Daher werden heute bereits in der Planung und Konzeptentwicklung von Websiten die gestalterischen Grundlagen für das Responsive Design entwickelt.
Durch diesen Trend des Webdesigns für mobile Anpassungen werden auch Nutzer mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets auf Ihre Website aufmerksam – nicht nur klassischen Nutzer am PC und Notebook.

Webdesign oder Printmedien

Ist das überhaupt ein “oder” oder nicht viel mehr ein “und”?
Animationen sind neue Gestaltungsmittel, die in den Printmedien nicht vorkommen können – außer bei Harry Potter. Er leiht sich Bücher und Landkarten in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, und lässt sich von den lebenden Inhalten beraten. Aber wir nehmen erst gar nicht das Gleis 9 3/4 nach Hogwarts, sondern bleiben schön auf unserer Website.
Stanzungen und Prägungen können wiederum nur in den Printmedien eingesetzt werden.
Die Farbabbildung im Webdesign ist leider nicht immer genau. Das liegt sowohl an den verschiedenen Bildschirmen, die von den Nutzern benutzt werden, als auch am verwendeten Farbraum. In den Printmedien werden dafür die Farben genau definiert und farbgetreu gedruckt.
Jedes Medium hat seine Vor- und Nachteile und sollte dadurch für Ihr Unternehmen eingesetzt werden. Die individuelle Kombination legen wir gemeinsam fest.